Eis aus der Eismaschine – Wie funktioniert das eigentlich?

Ein Eis zum Dessert oder als kleine Köstlichkeit einfach mal zwischendurch mögen die meisten Menschen. Doch Eis gibt es nicht nur beim Italiener oder aus der Tiefkühltruhe im Supermarkt. Eis kann ganz einfach in der heimischen Küche hergestellt werden. Eis aus der Eismaschine gibt es für jeden Geschmack mit wechselnden Zutaten und in immer neuen Varianten.

Das Lieblingseis zu Hause machen

Sahneeis, Fruchteis, ein Sorbet – alle Eissorten können problemlos zu Hause hergestellt werden. Durch das ständige Rühren während des Gefrierprozesses wird das Eis aus der Eismaschine besonders cremig. Ob Vanille, Schokolade, Stracciatella oder Erdbeere – bei jedem Eis aus der Eismaschine entsteht der perfekte Schmelz auf der Zunge. Die Eismischung wird ständig bewegt. Dabei können sich keine großen Eiskristalle bilden, die mit ihrer körnigen Struktur den Eisgenuss schmälern würden.

Wichtig für ein leckeres Eis aus der Eismaschine sind neben dem ständigen Rühren natürlich die Zutaten für die Eismischung. Zunächst sollten bewährte Eisrezepte ausprobiert werden. Es macht jedoch viel Spaß, eigene Eiskreationen zu entwickeln und neue Geschmacksrichtungen auszuprobieren. Wer eine eigene Eismaschine hat, kann selbst entscheiden, welche Zutaten in das Eis kommen. Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und künstliche Aromen sind bei der Eisbereitung in der eigenen Küche kein Thema. Auch die Menge des zugefügten Zuckers zu der Eismischung kann individuell gesteuert werden.

Woraus besteht ein Eis aus der Eismaschine?

Bevor die Zutaten zu einem cremigen Eis verarbeitet werden, muss die Eismasse hergestellt werden. Basis für die Grundmasse ist Milch oder Sahne. Für besondere Cremigkeit sorgt Eigelb, welches als Emulgator wirkt. Das Eigelb wird mit dem Zucker im Wasserbad erhitzt und aufgeschlagen, bis die Zuckerkristalle vollständig gelöst sind. Anschließend wird die benötigte Menge an Milch oder Sahne dazugegeben und solange gerührt, bis das Eigelb die Mischung abbindet und sämig macht.

Wer auf die Verwendung von Hühnerei verzichten möchte, kann die Eismasse auch mit Johannisbrotkernmehl binden. Diese Grundmasse für das Eis kann nun mit verschiedenen Zutaten angereichert werden. Schokolade, echte Vanille, pürierte Erdbeeren oder anderes Fruchtpüree sind nur einige mögliche Zutaten, die der abgekühlten Grundmasse zugefügt werden können. Nun kann die Mischung in den Rührbehälter der Eismaschine gefüllt werden. Nach etwa 45 Minuten sollte überprüft werden, ob die Eismischung die gewünschte Cremigkeit und Festigkeit hat. Wer will, kann das fertige Eis gleich genießen oder in eine Gefrierdose füllen und im Tiefkühlschrank lagern.

Frisch schmeckt das selbst gemachte Eis aus der Eismaschine am besten. Da keine Konservierungsstoffe bei der eigenen Herstellung der kalten Köstlichkeit verwendet wurden, sollte das Eis innerhalb einer Woche verbraucht werden.

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2 Gedanken zu „Eis aus der Eismaschine – Wie funktioniert das eigentlich?

    1. Hey Katrin,

      ja da gibt es einen großen Unterschied. Es gibt Vanilleschoten (echt), aber auch Vanillearoma oder Vanillezucker (eher unecht).
      Von einem gute Vanille eist erwartest Du ja die schwarzen Pünktchen in der Eismassen, die von der Schote kommen.

      Grüße
      Chris

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